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Destillationsprozesse funktionieren um so besser, je stärker sich die Flüchtigkeit der zu trennenden Komponenten unterscheidet. Ist die Flüchtigkeitsdifferenz klein oder wird unter bestimmten Umständen klein, läßt sich die gewünschte Trennung nur unter Einsatz hoher Rücklaufverhältnisse und damit eines hohen Energieaufwandes erreichen.
Da die Trennung bei der Pervaporation/Dampfpermeation nicht von Flüchtigkeitsdifferenzen abhängt, sind diese Verfahren sehr wirksam zur Optimierung dieser Destillationsproblematik einsetzbar.
Beim System Aceton/Wasser reichert sich bei geringen Konzentrationen von Aceton in der Flüssigkeit Aceton in der Dampfphase stark an, weshalb das Strippen von Aceton aus Wasser sehr einfach durchführbar ist. Bei hohen Acetonkonzentrationen ist dies jedoch nicht mehr der Fall. Der Unterschied der Flüchtigkeiten wird sehr klein. Die vollständige Entwässerung von Aceton durch Destillation ist damit sehr schwierig.
Erweitert man den Destillationsprozeß durch eine Pervaporations- oder Dampfpermeationsanlage, erreicht man enorme Verbesserungen.
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